Neubegehren. Annäherung an ein neues Wort

»Neubegehren«  war wahrscheinlich das Wort dieser Tagung, schreibt Matthias Jung und nähert sich in seinem Blog diesem Begriff an:  http://blogmatthiasjung.wordpress.com/2013/09/18/neubegehren/

Ein Kreis hat sich geschlossen

Unter der Überschrift „Ein Kreis hat sich geschlossen“ hat Christine Jung über ihre Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Differenzfeminismus und die Denkumenta gebloggt: http://sichtbarblog.wordpress.com/2013/09/18/ein-kreis-hat-sich-geschlossen/

Facebookgruppe zu „Gutes Sterben“

Im Nachgang zu ihrem Workshop „Gut vom guten Leben Abschied nehmen“ hat Michaela Moser jetzt eine Facebookgruppe gegründet, für alle, die sich weiter zum Thema „gutes Sterben“ austauschen möchten. Es ist eine geschlossene Gruppe, das heißt, Ihr müsst dort eine Beitrittsanfrage stellen, die Michaela dann freischaltet: https://www.facebook.com/groups/gutessterben/.

 

 

 

Nach der Denkumenta

In ihrem 18. Gespräch über das bedingungslose Grundeinkommen blickt Ina Praetorius auf die Denkumenta zurück:

http://bit.ly/1eKXxn4

Das bedingungslose Grundeinkommen, die Care-Ökonomie – und Frauen, die mehr wissen wollen

Referat von Ina Praetorius zur Einführung in den Denkumenta-Workshop mit Martha Beéry-Artho

Liebe Frauen und liebe Männer, die ihr euch für das bedingungslose Grundeinkommen und  für eine neu gedachte Ökonomie interessiert -und „mehr wissen wollt“ (weiterlesen)

 

Visionswerkstatt für das ABC des guten Lebens

Matthias Jung hatte bei der Denkumenta eine Visionswerkstatt für das „ABC des guten Lebens“ angeboten und stellt uns hier seine Folien zum Download zur Verfügung: https://denkumenta.files.wordpress.com/2013/09/visionswerkstatt.ppt

 

 

Birge Krondorfer: Geld essen Kritik auf

„Geld essen Kritik auf. Ein Plädoyer für unbezahltes Tätigsein. Erfahrungen in der Frauenbewegung“ war das Thema, zu dem Birge Krondorfer bei der Denkumenta einen Workshop angeboten hat. Das Manuskript ihres Impulsreferates hat sie uns hier zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt: https://denkumenta.wordpress.com/vortragsmanuskripte/geld-essen-kritik-auf/

 

 

Plakate jetzt als Fotos auf Flickr

Zu den verschiedenen Begriffen des ABC des guten Lebens hingen während der Denkumenta große Plakate in den Räumen, auf die während der Workshops Ideen und Notizen festgehalten werden konnten. Cornelia Roth hat die zum Schluss alle abfotografiert und jetzt auf Flickr zum Nachlesen zur Verfügung gestellt (zusammen mit anderen Fotos) – http://www.flickr.com/photos/50461327@N08/

Sterben und Haiku

Rückblickend auf zwei Workshops schickte Fidi Bogdahn diesen Text für den Denkumenta-Blog:

„Gut vom guten Leben Abschied nehmen. Eine Auseinandersetzung mit Sterben und Tod.“

So hieß der Workshop bei der Denkumenta, auf den ich mich besonders gefreut hatte. Die Zeit dort war so erfüllt von Leben und zwischen den einzelnen Terminen für mich zu eng begrenzt, so dass ich fast zu spät gekommen wäre zum Sterben…

Ich danke euch Frauen für alle Infos, Fragen und Antworten, Erfahrungen und Pläne; ich danke euch für eure Offenheit in euren Worten zum eigenen Leben und Sterben; ich danke euch Frauen, dass ich mit euch in diesem Thema verbunden sein durfte!

Diese gemeinsame Zeit – für mich verging sie schnell und hinterließ doch so viel, vor allem dass Leben und Sterben kein Widerspruch ist.

Schon kündigte sich der nächste Termin an: „In der Kürze liegt die Würze. Spielen mit Haiku.“

Ich musste eilen – den Berg hinauf, in ein anderes Haus- und kam zu spät… aber das war hier nicht schlimm, denn ich wusste ja „wie Haiku geht“. Ich bekam ein Blatt Papier, einen Stift. Ich schloss die Augen und merkte: ich hatte gar nicht Abschied genommen vom vorherigen Thema, und das bleibt so!

So kam es zu diesem Haiku:

Sterben  im  Leben
es sind so viele Tode.
Leben  im  Sterben!

 

 

Nie musste ich überlegen, wann sage ich was, wo?

Diese Mail erreichte uns von Cornelia Weber mit der Erlaubnis, sie im Denkumenta-Blog zu veröffentlichen! 

Liebe Kurs- und ReiseGefährtinnen,

bevor die Fülle wieder versinkt im Vergessen, lasst mich mit Euch nochmals etwas verweilen in und an den Tagen der DENKUMENTA.

Es sind vor allem zwei herausragende Erlebnisse, die mich berührt haben.

Das erste war das hohe Niveau an zuhörender Präsenz (oder präsenten Zuhörens) das die DenkumentaGruppe von Anfang an verstanden hat zu initiieren und offerieren. Es hat zu einem entspannten Betrieb auf den verschiedensten Ebenen geführt.

Wir waren ja ein äusserst *gemischter Haufen*: ältere – jüngere, Studierte – NichtStudierte, Kopf und BauchFrauen, von unterschiedlicher Schichtzugehörigkeit, geschliffener – ungelenker Ausdruckskraft mächtig, elektronisch Vernetzte und andere. Es war ein grosses KonfliktPotential vorhanden.

Oder um etwas Persönliches zu erwähnen: Nie musste ich überlegen, wann sage ich was, wo? Es gab immer wieder Räume um Wichtiges platzieren zu können.

Diese Präsenz real anzutreffen, hat mich fast umgehauen. Und wo solche GesprächsKultur gepflegt wird, da möchte ich dabei sein…………es weckte in mir ein Neubegehren (Grazie Eleonora!)

Das zweite Erlebnis war das Schweigen in Gemeinschaft. 70+2 Menschen schweigen einvernehmlich. Es entstand eine satte Ruhe, ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. Bis anhin erlebte ich Solches ausschliesslich in geschlossenen Musik Gruppen.

Klar, dass dies nicht alle auszuhalten vermögen. Und auch dafür hatte es Platz UND die Energie der Stille hat sich danach wieder manifestiert. Für mich ein Wunder.

Ich glaube, dass es in unserer Zeit genau darum geht, Raum zu geben, damit MenschenGruppen positive  Erfahrungen in der Öffentlichkeit erleben können (womit wir ja dann wieder beim Labyrinth sind !)