Nie musste ich überlegen, wann sage ich was, wo?

Diese Mail erreichte uns von Cornelia Weber mit der Erlaubnis, sie im Denkumenta-Blog zu veröffentlichen! 

Liebe Kurs- und ReiseGefährtinnen,

bevor die Fülle wieder versinkt im Vergessen, lasst mich mit Euch nochmals etwas verweilen in und an den Tagen der DENKUMENTA.

Es sind vor allem zwei herausragende Erlebnisse, die mich berührt haben.

Das erste war das hohe Niveau an zuhörender Präsenz (oder präsenten Zuhörens) das die DenkumentaGruppe von Anfang an verstanden hat zu initiieren und offerieren. Es hat zu einem entspannten Betrieb auf den verschiedensten Ebenen geführt.

Wir waren ja ein äusserst *gemischter Haufen*: ältere – jüngere, Studierte – NichtStudierte, Kopf und BauchFrauen, von unterschiedlicher Schichtzugehörigkeit, geschliffener – ungelenker Ausdruckskraft mächtig, elektronisch Vernetzte und andere. Es war ein grosses KonfliktPotential vorhanden.

Oder um etwas Persönliches zu erwähnen: Nie musste ich überlegen, wann sage ich was, wo? Es gab immer wieder Räume um Wichtiges platzieren zu können.

Diese Präsenz real anzutreffen, hat mich fast umgehauen. Und wo solche GesprächsKultur gepflegt wird, da möchte ich dabei sein…………es weckte in mir ein Neubegehren (Grazie Eleonora!)

Das zweite Erlebnis war das Schweigen in Gemeinschaft. 70+2 Menschen schweigen einvernehmlich. Es entstand eine satte Ruhe, ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. Bis anhin erlebte ich Solches ausschliesslich in geschlossenen Musik Gruppen.

Klar, dass dies nicht alle auszuhalten vermögen. Und auch dafür hatte es Platz UND die Energie der Stille hat sich danach wieder manifestiert. Für mich ein Wunder.

Ich glaube, dass es in unserer Zeit genau darum geht, Raum zu geben, damit MenschenGruppen positive  Erfahrungen in der Öffentlichkeit erleben können (womit wir ja dann wieder beim Labyrinth sind !)

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2 Kommentare

  1. Fidi Bogdahn

     /  10. September 2013

    …da habe ich mir gleich überlegt und auch die Adressliste zu Hilfe genommen, wer denn Cornelia Weber ist/war, die dies schrieb (und der ich danke*!)…, und ich meine dich vor mir zu sehen und merke gleichzeitig, dass mir das in der Erinnerung eigentlich unwichtig ist. Es ist wie es war! -sprach die Denkumenta und die Liebe und das Labyinth und…

  2. Kerstin S.

     /  10. September 2013

    Danke für den Blog!

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