Ge(h)dankenwanderung zur anspruchsvollen Genügsamkeit

Impulsvortrag, Spaziergang, Tanz, Gespräch

Andrea Kölzer, Gärtnerin und Freiraumplanerin; Claudia Tiemann, Tänzerin und Sachbearbeiterin

Seit vielen Jahren begleiten uns Subsistenztheorie und Philosophie der sexuellen Differenz auf unserem Weg des Nachdenkens über Gutes Leben. Unsere politisch-philosophischen Gedankenwanderungen sind uns Grundlage für die Reflexion unserer Alltagserfahrungen, sei es als Ziegenbäuerin, als Buchhändlerin, als Tänzerin, als Gärtnerin, als Lehrende oder im Büro Tätige.

Im Zusammenhang dieses Austauschs prägte unsere Freundin Andrea Appel vor einigen Jahren den Begriff der anspruchsvollen Genügsamkeit.

Ein Begriff der scheinbar widersprüchliches verbindet. Ein Begriff, der für uns Ansprüche, Wünsche und Begehren in Beziehung setzt zu den Bedingtheiten des Lebens. Ein Begriff, der Freiheit und Notwendigkeit zusammen denkt und uns hilft Grenzen zu ziehen und Maßstäbe zu finden für unser Handeln in der Welt.

In einer Lebenshaltung anspruchsvoller Genügsamkeit sehen wir einen alltagstauglichen Weg zum Guten Leben für alle.

Ursula Knecht-Kaiser sagte bei einem Vortrag im Januar 2017: „wir sind frei, die anspruchsvolle Genügsamkeit zu leben, zu kultivieren, dazu einzuladen.“

Und in diesem Sinn möchten wir herzlich einladen Ge(h)danken zur anspruchsvollen Genügsamkeit zu bewegen, miteinander zu denken, zu gehen, zu tanzen, zu gärtnern … und unsere Alltagserfahrungen auf diesen Weg mitzunehmen.

Kultivieren wir gemeinsam die anspruchsvolle Genügsamkeit!

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