Politischem Handeln Respekt verschaffen – Nachdenken über Gewalt

Input und Gespräch

Gabriele Schärer, Filmemacherin (u.a. Sottosopra, Busenfreundinnen, Rope of Solidarity u.a. , siehe auch www.maat.ch)

Der G20 in Hamburg, die vielen gewalttätigen Grenzüberschreitungen von Rechtsextremen, die zunehmende Gewalt an Frauen, nun auch im öffentlichen Raum in Europa, die Ermordung von Journalisten in Europa…An der Denkumenta gemeinsam „nachdenken über die freie Verfügbarkeit der gesamten eigenen Stärke“, wie es Luisa Muraro nennt.

Politisches Handeln beginnt mit dem Sprechen, die Debatte ist nicht immer möglich, wie kann sich diese auf einer symbolischen Ebene Gehör verschaffen? Wenn mit uns nicht geredet wird, was haben wir für Möglichkeiten von Haltung zu zeigen im öffentlichen Raum?

„Man müsste die Demokratie auf der Basis des Konfliktes neu gründen, ohne Blutvergießen und also auf der Basis der Zuneigung, der menschlichen Sensibilität. … Offensichtlich besteht das Problem auch in diesem Fall darin, das Wort ‚Konflikt‘ quasi zu ‚entlauben‘ oder ihm eine neue Bedeutung zu geben, denn man hat es bisher nur in seiner extremen Bedeutung gehört und gebraucht, nämlich der des brudermordenden Kampfes, den man mit dem Ziel führt, den anderen zu unterdrücken.“  (Annarosa Buttarelli „Macht und Politik sind nicht dasselbe“ 2012)

Lesehinweis: https://antjeschrupp.com/2018/09/27/der-sound-der-macht/

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